Operante Konditionierung (Belohnungslernen)

 

Belohnungslernen

 

Operante Konditionierung (» Wikipedia «) funktioniert beim Hund wie beim Menschen, vielleicht nicht immer so offensichtlich wie bei Sheldon. Dennoch begleitet uns die operante Konditionierung stetig in unserem Alltag.

Wie das funktioniert und was es mit uns macht:

 

 

Überblick:

 

Ein erwünschtes Verhalten wird verstärkt durch Belohnung:

Belohnen des Verhaltens (positive Verstärkung)

Unterlassen eines negativen Reizes (negative Verstärkung)

 

Ein unerwünschtes Verhalten wird minimiert durch Bestrafung:

Bestrafen des Verhaltens

Entziehen eines positiven Reizes

 

 

Belohnen des Verhaltens ( positive Verstärkung ) :

Auf ein erwünschtes Verhalten (z.B. Überstundenbereitschaft) erfolgt eine Belohnung (z.B. finanziell) und wird dadurch verstärkt.

 

Bestrafen des Verhaltens:

Folgt auf ein unerwünschtes Verhalten (z.B. Hund attackiert Radfahrer) eine Bestrafung (z.B. Wasserspritzer), lernt er ein unerwünschtes Verhalten zu minimieren, denn er möchte den negativen Konsequenzen aus dem Weg gehen.

 

Entziehen eines positiven Reizes:

Einen angenehmen Reiz zu entfernen, ist natürlich auch eine Bestrafung. Immer wenn ein unerwünschtes Verhalten (z.B. Zimmer nicht aufgeräumt) gezeigt wird, wird der angenehme Reiz entfernt (z.B. Fernseh-Verbot). So lernt man, dieses Verhalten zu unterlassen.

 

Unterlassen eines negativen Reizes ( negative Verstärkung ) :

Bei der negativen Verstärkung, wird ein unangenehmer Reiz entfernt (z.B. der laute Alarm im Auto, wenn man nicht angeschnallt ist), wenn wir ein erwünschtes Verhalten (z.B. uns anschnallen) zeigen. Zeigen wir es nicht, bleibt der negative Reiz.