Gewalt in der Erziehung

 

Wow, da flattert mir zum Jahresbeginn doch gleich mal ein interessanter Artikel mit „Studien“ und „Forschern“ auf den Tisch:

In dem Bericht geht es um die „logischen“ Auswirkungen von Gewalt in der Erziehung.

Wen es interessiert, hier der Link zum Artikel.

Ich zitiere:

„Aus psychologischer und pädagogischer Sicht ist das nur logisch: Schlägt man ein Kind, bringt man ihm damit bei, dass das ein guter Weg ist, Probleme zu lösen. Der Nachwuchs lernt so, dass es in Ordnung ist, jemanden zu schlagen. Es ist dann nicht verwunderlich, dass diese Kinder in ihrem späteren Leben selbst zu ähnlichen Mitteln greifen“

Meine Erfahrung:

Nein, das Kind lernt bereits bei seiner ersten Prügel, dass das nicht in Ordnung sein KANN.

Das Kind weiß auch nach mehrmaligem Prügeln, dass das nicht in Ordnung IST.

Das Kind lernt, dass Gewalt definitiv KEIN guter Weg ist.

Die Kinder würden sich in ihrem späteren Leben lieber die Hand abhacken, als auch nur annähernd zu ähnlichen Mitteln zu greifen.

Wenn die Kommunikation der Eltern das Ziel verfehlt, müssen die Eltern etwas lernen, nicht das Kind..!

Was war zuerst da, die Henne oder das Ei..?

Schlägt man das Kind, weil es schwierig ist. Oder ist das Kind schwierig, weil es geschlagen wird..?

In diesem Sinne, seit dem Jahr 2000

BGB § 1631 Abs. 2:
„Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.“

§ 223 Strafgesetzbuch:
(1) Wer eine andere Person körperlich mißhandelt oder an der Gesundheit schädigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.

Hier ein äußerst interessanter Link zu dem unfassbar langen Weg dieses Gesetzes bis zur heutigen Fassung. Man könnte kotzen:

http://gepruegelte-generation.de/hintergrundinformationen/die-rolle-der-justiz

oder auch:
Der gesunde Menschenverstand.

# für mehr Liebe ❤ ..!

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