Die negative Gedankenspirale

 

„Ich atme ein. Und komme zur Ruhe. Ich atme aus. Und lächle. Heimgekehrt in das Jetzt wird dieser Moment ein Wunder.“ [Thich Nhat Hanh]

Achtsamkeit

Definition nach Jon Kabat-Zinn:

Achtsamkeit ist eine bestimmte Form deiner Aufmerksamkeit, die

  • absichtsvoll ist,
  • sich auf den gegenwärtigen Moment bezieht, und
  • nicht wertend ist.

Achtsamkeitspraxis kann dir dabei helfen, besser mit Ängsten, Stress und Krankheiten umgehen zu können, besser mit deinen Gedanken umgehen zu können.

Wer ständig mit seinen Gedanken, seinen Sorgen aus der Vergangenheit oder mit seinen Gedanken in der Zukunft verweilt, kann sich durch Achtsamkeits-Training physisch und mental wieder ins „Hier und Jetzt“ katapultieren, wo er eigentlich hingehört.

Die negative Gedankenspirale muss unterbrochen werden, und das, am Besten sobald du merkst, dass du wieder in der Schleife hängst. Und dieses ist bereits der

  • 1. Schritt: Die Tatsache erkennen, dass man gerade in einer negativen Gedankenschleife voll von negativen Gefühlen und dämlichen Bewertungen festhängt.
  • 2. Schritt: Hör auf, dich in der Gedankenschleife aufzuhalten und richte deine Aufmerksamkeit an deine Wahrnehmung (sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken).

Hier einige einfache Beispiele um deine Wahrnehmung zu schärfen und vor allem bewusst und völlig wertfrei wahrzunehmen:

  • achte auf deine Atmung
  • morgens beim Haus verlassen, die frische Morgenluft wahrnehmen und auf der Haut spüren
  • auf dem Weg zum Auto, die Vögel zwitschern hören
  • dem Wind, der durch die Bäume weht, zuhören
  • wahrnehmen, wie sich Dinge im Wasser spiegeln
  • wie Laub raschelt
  • wahrnehmen, wie der Wind ins Gesicht weht und mit den Haaren spielt usw.

Machst du etwas regelmäßig, wird es zur Gewohnheit. Machst du es dir zur Gewohnheit, hast du Veränderung herbeigeführt. Genieße diese Veränderung und bau sie immer weiter aus. Du fühlst selbst, wie gut es dir tut.

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  1. Sehr schön geschrieben. Auch wenn ich schon länger an meiner Achtsamkeit arbeite, erwische ich mich immer wieder, wie ich die Achtsamkeit wieder in mich zurück holen muss. In einer so schnelllebigen zeit gestaltet sich das schwer und wird von den meisten Menschen als Arbeit angesehen. Das Ergebnis ist es aber alle mal wert 😉

    Beste Grüße

    • Alles was wir regelmäßig tun, wird zu unserer Gewohnheit und verändert unser Verhalten langfristig. Besser wir verändern uns in die richtige Richtung. Wunderbar, dass du mit an Bord bist ❤️ und ich freue mich über dein MEHR an Lebensqualität.

  2. Das ist ein guter Bericht. Leider hängt man doch auch durch Selbstzweifel und negativen Erfahrungen in so einer Gedankenspirale fest. Da auszubrechen ist leider nicht immer leicht! Diese Tipps werde ich mal trainieren. Vielen Dank für den Beitrag.

    • Hallo, liebe Nadine.
      Ein Gedanke ist ja zum Glück nur ein Gedanke – und nicht die Realität. Somit bin ich sehr zuversichtlich, dass du dich zukünftig, durch regelmäßiges Training, weniger leicht von deinen Gedanken provozieren lässt. Ich freue mich von deinen positiven Veränderungen zu hören ❤️

  3. Ich bin vor zwei Jahren auf das ganze Achtsamkeitskonzept gestoßen, damals durch die Zeitschrift Flow, und ich bin mir defnitiv sicher, dass das einen sehr positiven Effekt auf mein Leben hatte. Sehr schöner Artikel. Die Menschen sollten sich öfter einmal Zeit nehmen, um die schönen Kleinigkeiten des Lebens zu betrachten.

    Liebe Grüße,
    Franzi

    • Liebe Franzi,
      ich freue mich sehr für dich, dass du so deutlich positive Veränderungen feststellen kannst. Wer sein ER-L-E-B-E-N voll auskosten will, kommt nicht umhin, mit etwas Übung seine Wahrnehmung zu schärfen. Großartig..! ❤️

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