Interessiert dich nicht

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Doch interessant..? Oder machst du prinzipiell immer das Gegenteil..? Und auch sonst, bist du eher anderer Meinung..? Du bist der „Ja, aber..“-Typ..?

Vielleicht bist du ein Gegen-Beispiel-Sortierer..? Keine Angst, das ist keine Böswilligkeit und du bist damit auch in bester Gesellschaft. Etwa 70% aller Menschen sind Gegen-Beispiel-Sortierer.

Jeden Tag prasseln unzählige neue Informationen auf uns ein, die wir verarbeiten müssen. Bei der Verarbeitung von Informationen gehen wir nach Verarbeitungsmustern vor. Wir filtern Informationen.

Um diese neuen Informationen zu filtern, vergleichen wir die neuen Erfahrungen mit unserem bereits vorhandenem Wissen und sortieren diese nach Ähnlichkeiten oder Ungleichheiten. Je nachdem welches Muster bei uns ausgeprägter ist, sucht also der Gleich-Beispiel-Sortierer in den neuen Informationen Ähnlichkeiten um diese besser zu verstehen und der Gegen-Beispiel-Sortierer sucht Unterschiede.

Wer aber so stark nach Unterschieden sucht, kann in seiner Kommunikation für andere schonmal, wie soll ich sagen, – schwierig werden. Der ein oder andere gewinnt schnell den Eindruck, man sei „Hauptsache einfach mal DAGEGEN“.

Für die gibt es jetzt 2 Punkte, um besser damit umgehen zu können und um ärgerliche Missverständnisse zukünftig zu vermeiden:

  1. Gegen-Beispiel-Sortierer mögen es nicht, wenn andere ihnen etwas vorschreiben. Mach ihnen also keine klaren Ansagen sondern formuliere dein Anliegen etwa so, als würdest du ihnen die Entscheidung überlassen. Eine direkte Kommunikation ist hier fehl am Platz.
  2. Der Gegen-Beispiel-Sortierer generiert zu allem und jedem das Gegenteil und das mit seiner vollsten Überzeugung. Es macht also Sinn, einfach das Gegenteil zu fordern, von dem was man eigentlich will um letzten Endes genau das zu bekommen.
  3. Dein Kind befindet sich in der Trotz-Phase..? Folge Punkt 1 und 2.

Kommunikation und das Denken zu verstehen macht es so unendlich leichter friedlich und harmonisch miteinander zu leben und zu kommunizieren. So viele ärgerliche Missverständnisse, die völlig falsch interpretiert werden, sind vollkommen unnötig. Auf falsche Interpretation folgt falsche Reaktion und darauf wieder eine falsche Reaktion des anderen. Wenn einer Kommunikation und Denken versteht ist das schon viel wert. Wenn beide sich damit beschäftigen – perfekt.

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  1. In ein paar Punkten habe ich mich durchaus wieder gefunden 😉
    Komme aber gut damit zurecht und versuche freundlich, aber bestimmt Kompromisse zu finden, oder aber Vor- und Nachteile genau abzuwägen…

    • Durch deine, auf Unterschiede ausgerichteten „Antennen“, schneller Auffälligkeiten zu entdecken als andere, ist doch eine tolle Begabung ❤️

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